DAS ERDBEBEN


Der 25.April 2015

ES GESCHAH DAS UNFASSBARE 

Gegen 12 Uhr mittags suchte ein Erdbeben der Stärke 7,8 das Himalaya-Gebirge heim.

Das Epizentrum lag nur etwa 40 km vom Bergdorf Langtang entfernt. Häuser und Hütten stürzten ein.
Aus einer hoch über dem Dorf gelegenen Gletscherzunge löste sich eine infernalische Lawine aus Schnee, Felsbrocken, Gestein und Schlamm.  Sie verschüttete alles, was nicht schon von der ihr vorauseilenden Druckwelle weggerissen worden war, unter meterhohem Schutt.

Etwa 250 Menschen wurden unter den Geröllmassen begraben. Nur ca. 120 von ihnen konnten geborgen werden.

Die Gefahr neuerlicher Steinlawinen war für die Helfer zu groß. Doch die Seelen der nach wie vor Verschütteten kommen nicht zur Ruhe. Die Überlebenden sind im Glauben verankert, dass nur eine Bestattung Erlösung für die Verstorbenen bringt.


UNSAGBARES LEID

ALLER PERSPEKTIVEN BERAUBT

Sano Madad hat bei dem Inferno auch einige seiner Patenkinder verloren. Die meisten Überlebenden haben mindestens ein Elternteil oder Geschwister verloren und sind tief traumatisiert. Es ist fraglich, ob sich ihre Psyche je von diesen schrecklichen Ereignissen erholen kann.

Wo vorher Zuversicht und Vertrauen in eine bessere Zukunft geherrscht hatten, Häuser, ein Kloster, eine Schule und Gesundheitsstation standen und lachende, spielende Kinder zu hören waren,  stehen wir nun fassungslos und untröstlich vor den Bildern eines öden Lawinenfeldes aus Steinen und Schlamm.


 

ERDBEBENOPFER vom 25.04.2015

Bilder der verstorbenen Patenkinder von Sano Madad


Norsanbu
Sangay-Gyatso
Sonam
Lhakpa-Tsomo
Kesang
Khampa Dindu & Phuntsok
Kami
Jeshi-Lamu
Nima
Norsangbu
 
 
 
 
 

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